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Kleines Extra ;-)

Hintergrund zu Annabel (Bella) Bachmann, Protagonistin im obigen Thriller!!

 

Über den Tod hinaus. © Uschi Lange

 

Annabel Bachmann stand einsam vor der hellgrauen Steele auf dem Waldfriedhof. Auf einem kleinen silbernen Schild stand nur der Name Agneta und das Sterbejahr. Unter einem der umliegenden Bäume hier lagen nun die staubigen Überreste ihrer Schwester, die kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag von einem roten Sportwagen in der abendlichen Dämmerung erfasst worden war. Ihr Körper war zehn Meter durch die Luft geflogen und dann auf den Bürgersteig vor einem Zeitungskiosk aufgeschlagen. Sie war auf der Stelle tot.

 

 

 

Es war ein ganz normaler Freitagabend wie immer. Die Afterworkparties erhellten den dunkelwerdenden Himmel der Stadt. Die arbeitsreiche Woche war um und ein neues Wochenende wurde eingeläutet. Frank Wuttke war mit seinen Arbeitskollegen aus dem Büro auf solch einer Party. Sie feierten seine Beförderung zum Abteilungschef. Am Morgen hatte er sich dazu seinen Traumwagen gegönnt, einen roten Z3 als Leihwagen, leisten konnte er ihn sich noch nicht, aber bestellt hatte er ihn schon. Er war zweimal geschieden und hatte noch Unterhalt für ein zehnjähriges Kind zu leisten. Dagegen prozessierte er bereits, da es laut DNA-Untersuchung ein Kuckuckskind war. Bald hätte er genug Geld, um sich endlich all das leisten zu können, was ihm zu stand und auf das er so lange hatte verzichten müssen.

 

 

 

Er hatte die Frau an der Bushaltestelle nicht gesehen und seine Kumpel waren zu betrunken. Er wollte eine volle Drehung auf der Straße mit angezogener Handbremse vollführen. Seine zwei Mitfahrer hatten begeistert gejohlt und ließen die Flasche Wodka kreisen. Er hatte vorher einen Schluck aus der Flasche genommen und hielt nun eine Hand am Sportlenkrad und eine Hand an der Handbremse. Den Kopf schräg gelegt, verfolgte er die Flucht des Wagens. Bis er diese dämliche Haltestelle auf sich zukommen sah. Verdammt, hoffentlich blieb der Wagen heile. Das Heck brach aus und vollführte einen Hopser in die Haltestelle und wieder heraus. Dabei wurde irgendetwas durch die Luft gekickt. Frank nahm es kaum wahr. Er dachte nur daran den Z3 wieder unter seine Kontrolle zu kriegen und dann so schnell wie möglich ab durch die Mitte. Seine Kumpel schrien vor Begeisterung und er fühlte sich wie ein junger Gott. Dabei hatte er gerade die fünfzig überschritten und hatte schon einige graue Haare.

 

Mit quietschenden Reifen schoss der rote Flitzer pfeilschnell von dannen. Nur der kreidebleiche Kioskbesitzer zehn Meter weiter, starrte ihm ungläubig hinterher. Dann sah er den blutigen, verdrehten Körper einer Frau vor seinem Laden liegen und rief augenblicklich die Polizei und den Notarzt.

 

 

 

Agneta hatte ebenfalls eine Party besucht, ihre Freundinnen waren noch dageblieben. Sie aber wollte heute den Bus nach Hause nehmen und ausschlafen. Am nächsten Tag war ein runder Geburtstag in der Verwandtschaft und sie wollte gut aussehen. Dazu hatte sie morgens noch einen Friseurtermin. Annabel, ihre Zwillingsschwester wollte sie gegen Mittag abholen mit ihrem silbernen Porsche. Ihre Eltern besaßen eine Reederei in Hamburg und die beiden jungen Frauen wollten den Tanten und Onkeln immer noch beweisen, wie gut sie erzogen worden waren und was sie schon erreicht hatten, ohne verheiratet zu sein. Während Agneta auf den Bus wartete, telefonierte sie mit ihrer Schwester. Annabel arbeitete noch im Büro, einer großen Anwaltskanzlei, und wollte kurz darauf nach Hause in den Feierabend. Agneta erzählte von ihrem Abend und sie bequatschten noch, was sie morgen anziehen wollten. Sie drehte der Straße den Rücken zu, weil sie hinter der Haltestelle das Schaufenster einer Boutique mit den neuesten, gerade angesagtesten Klamotten sah und Annabel aufgeregt davon berichtete. Dann hörte Annabel fassungslos nur noch ein Quietschen und ein dumpfes Plopp, den Todesschrei ihrer Schwester und dann ein Knacken als das Handy auf der Straße zersplitterte. Stille.

 

 

 

Ein halbes Jahr auf Bewährung hatte der Fahrer, Frank Wuttke, bekommen, den Führerschein für drei Monate gesperrt und seine beiden Mitfahrer eine kleine Geldstrafe. Keine Reue. Keine Entschuldigung. Sie beachteten die Schwester ihres Opfers gar nicht. Annabel hatte sie genau beobachtet unter ihrem breiten Hut, sie stand noch immer unter Schock. Sie hatte keinen Ton von sich gegeben, als das Urteil verkündet worden war und gewartet bis alle Leute den Saal verlassen hatten. Der Kioskbesitzer hatte ihr noch einmal sein Beileid ausgesprochen und war dann kopfschüttelnd davon gegangen. Dann war sie zum Richter getreten und ihn mit rauchiger Stimme gefragt: „Glauben sie wirklich noch an Gerechtigkeit, wenn sie solche Strafen verhängen?“

 

Leicht erschrocken und mit müdem Blick hob er den Kopf und wandte  sich von seinen Papieren zu ihr um.

 

„Entschuldigen sie bitte, aber ich habe alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft.“

 

Sie wusste das durchaus, aber manchmal war es eben nicht genug. Sie und ihre Schwester hatten eine besondere Verbindung. Sie waren zweieiige Zwillinge. Niemand hatte es ihnen angesehen. 

 

Sie ging hinaus zu ihrem silbernen Porsche, sah wie die Männer im roten Z3 mit lautem Brummen Richtung Autobahn über die Zubringerbrücke rollten und gab augenblicklich Gas. Die Straße war absolut frei. Sie setzte auf der Brücke zum Überholen an und schob sie übers Brückengeländer. Im letzten Moment stoppte sie. Ihre Vorderreifen standen Millimeter vor dem Abgrund, sie stieg aus und schaute hinunter. Dann fiel sie in Ohnmacht.

 

Später sagte sie aus, ihre Schwester hätte ihre Gedanken gelenkt und Rache eingeflüstert. Sie hätte Besitz von ihrem Körper genommen und sie wäre nicht mehr Herr ihrer Sinne gewesen. Sie attestierten ihr einen Nervenzusammenbruch und eine psychische Störung. Also nicht schuldfähig. Ihrer beider Rache. Eigentlich hatte sich Annabel auch hinunter stürzen wollen, doch Agneta wollte das nicht. Nun stand Annabel lächelnd am Fenster der Klinik. Wenigstens eine von ihnen würde nun weiter ihr Leben haben. Nach einem halben Jahr würde sie geheilt die Klinik wieder verlassen. Die Kanzlei würde sie nicht wieder beschäftigen, egal. Es ging weiter, das Leben.

 

Annabel hielt das Lieblingsfoto ihrer Schwester an ihre Brust gepresst.

„Das haben wir gut hinbekommen, meine Liebe!“

 

 

 

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